internet
The postman always rings... once!
electronic mail im Internet


Grundlagen
was ist email?
Vorteile von email?
email-Adressenangaben
application gateway
Bestandteile der email-Adresse
email-Adressen bei anderen online-Diensten
Informationen und Bestandteile einer email: evelope, header und body
TO: - SUBJECT: - FROM: - CC:
Software-clients für email
Unix-mail: mailx
DOS-clients wie pegasus-mail
Signatures
Service unavailable!
email-Adressen - umsonst!
Wie funktioniert die email-Technik?
Email und der Zeichensatz: MIME-Type

 

electronic mail

Einer der am häufigsten genutzten Dienste im Internet ist die elektronische Post (electronic mail).
Im Jahr 2000 gab es weltweit mehr als 500 Millionen email-Adressen - für 2005 werden 1,2 Milliarden erwartet. Dann werden täglich mehr als 36 Milliarden emails versandt werden.

Electronic Mail wurde im Herbst 1971 von Ray Tomlinson erfunden. Der Techniker der Firma BBN versandte eine emails zwischen zwei Rechner, die im ARPANET miteinander verbunden waren. Auf der Suche nach einem "freien" Satzzeichen für die Adressierung in einer email entdeckte er das @ - heute das Symbol des Netz-Zeitalters!

Eric Allmann programmierte in der Folge 1981 das Programm sendmail, mit dem es erstmals möglich wurde, mit einem Mail-Programm Nachrichten simultan in verschiedene Netze zu versenden - ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung von email war gelegt.

Email ist - wie der Name bereits sagt - die elektronische Form der Post:
übertragen werden Daten aller Art, egal ob sie zwischen Partnern einer Firma, im gleichen Gebäude oder zwei Straßenzüge weiter oder gar in einem anderen Kontinent ausgetauscht werden.
Voraussetzung für die Nutzung von email:

email-Programme gibt es für alle möglichen Rechnerarchitekturen (DOS, Windows, Apple, UNIX); i. d. Regel müssen die Programme individuell angepaßt werden (z. B. eigene email-Adresse, Angaben zum Netzwerk, zum email-Postamt usw.).
 


	electronic mail ist ein asynchrones Kommunikationsmedium, 
	d. h. die Kommunikationspartner müssen nicht gleichzeitig anwesend sein, 
	um miteinander Nachrichten auszutauschen - 
	genau wie bei der "gelben" Post:

	der Absender sendet seinen elektronischen Brief ab 
	dieser wird via Datennetz zum Empfänger (Computer) transportiert
	und dort im elektronischen Briefkasten abgelegt.

	Der Empfänger holt sich seine elektronische Nachricht 
	mittels entsprechender Software aus seinem 
	elektronischen Briefkasten 
	und kann sie lesen, bearbeiten, weitersenden oder löschen.


Vorteile von electronic mail


electronic mail:
alle Angaben sind in der Adresse

Email setzt voraus, daß die Partner via Datennetz miteinander verbunden sind. Dies ist z. B. der Fall, wenn beide an das Internet angeschlossen sind.
Dies ist auch der Fall, wenn ein Partner am Internet angeschlossen ist, der andere aber an einem anderen z. B. bei Compuserve. Denn Compuserve bietet einen Verbindungspunkt zum Internet, ein sog. "Application Gateway" - oft einfach auch nur Gateway genannt.
Dann wird die Nachricht des Internet-Absenders über das Application Gateway in den elektronischen Briefkasten des Compuserv-Adressaten zugestellt - dies funktioniert natürlich auch in der anderen Richtung. D. h. Partner aller Netzwerke, die untereinander durch Gateways miteinander verbunden sind, können auch emails austauschen.

electronic mail:
die Bestandteile der Adresse

Eine email wird wie ein Brief der gelben Post in einen "Briefumschlag" gesteckt. Darauf steht die Adresse; diese setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:



Aufbau einer electronic mail:
Eine Mail besteht aus dem sog. Envelope, dem Header und dem Body. Im Envelope sind die Informationen über den Sender und den Empfänger enthalten - diese werden vom MTA benötigt. Im Header sind Informationen wie z. B. die Client-Kennung und die Message-ID eingetragen. Der Body enthkält den eigentlichen Nachrichtentext in ASCII.

Informationen in einer email:

Aufbau eines Headers

Received: from goliath.siemens.de [194.138.37.131]
(Wolfgang.Schmidt-Sichermann@stg2.siemens.de) by operamail.com; Mon, 7 Jan 2002
05:31:13 -0500
Received: from mail3.siemens.de (mail3.siemens.de [139.25.208.14])
by goliath.siemens.de (8.11.6/8.11.6) with ESMTP id g07AVBl26934
for <in4mation@operamail.com>; Mon, 7 Jan 2002 11:31:11 +0100 (MET)
Received: from stgl040a.stg2.siemens.de (stgl040a.stg2.siemens.de [141.73.92.145])
by mail3.siemens.de (8.11.6/8.11.6) with ESMTP id g07AVAH00587
for <in4mation@operamail.com>; Mon, 7 Jan 2002 11:31:10 +0100 (MET)
Received: by stgl040a.stg2.siemens.de with Internet Mail Service (5.5.2653.19)
id <Z5AP5LL8>; Mon, 7 Jan 2002 11:31:11 +0100
Received: from stg2.siemens.de (WSSNOTEBOOK [141.73.92.198]) by
stgl040a.stg2.siemens.de with SMTP (Microsoft Exchange Internet Mail Service Version
5.5.2653.13)
id Z5AP5LL7; Mon, 7 Jan 2002 11:31:08 +0100
From: Schmidt-Sichermann Wolfgang
<Wolfgang.Schmidt-Sichermann@stg2.siemens.de>
Reply-To: Schmidt-Sichermann Wolfgang
<Wolfgang.Schmidt-Sichermann@stg2.siemens.de>
To: in4mation@operamail.com
Message-ID: <3C397C28.4562B2AF@stg2.siemens.de>
Date: Mon, 07 Jan 2002 11:44:56 +0100
Organization: SBS
X-Mailer: Mozilla 4.75 [de] (Win98; U)
X-Accept-Language: de
MIME-Version: 1.0
Subject: content-type definition
Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1
Content-Transfer-Encoding: 8bit

Im Body der Mail gibt es
Übungen, Ätzende Wörter und Scharfe Soßen!

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dabei bedeutet:



electronic mail: Software (Clients)
Für die unterschiedlichsten Hardware-Plattformen existieren die unterschiedlichsten email-Programme. Diese werden dazu benötigt, um die emails aus dem persönlichen Postkasten zu lesen, zu bearbeiten, weiterzusenden oder emails zu schreiben und abzuschicken.

electronic mail Clients
für UNIX

Alle UNIX-Varianten unterschiedlicher Hersteller liefern ein email-Programm - es läuft i. d. Regel immer. Nach einem login auf dem "Briefkastenrechner" via telnet (vom Netzwerkadministrator erfährt man den Rechnernamen, die IP-Adresse und den persönlichen login), startet das UNIX-Mail-Programm durch Eingabe von
mail
am UNIX-Prompt. Das Mail-Programm erzeugt eine Liste; diese zeigt an, ob neue Mails da sind; darüberhinaus z. B. auch Angaben aus dem Header wie z. B. SUBJECT
Außerdem ändert sich der UNIX-Prompt z. B. zu einem "&" Durch Eingabe eines Fragezeichens erhalten Sie eine Auflistung aller möglichen Optionen - die Wichtigsten vorweg: Fairerweise soll nicht unerwähnt bleiben, daß dieses Mail-Programm wirklich nur für "Notfälle" dient.

electronic mail Clients
für DOS/Windows-PC's

Für DOS und v. a. für Windows existiert eine Vielzahl von email-Clients. Sehr bekannt sind z. B. Pegasus-Mail (P-Mail), Eudora usw. Zu beziehen sind diese Programme via ftp im Internet. Die Anpassung dieser email-Clients an die Besonderheiten der jeweiligen Netzwerkumgebung erfordert gute Kenntnisse der Netzwerkbetriebes. Der zuständige Netzwerkadministrator hält hoffentlich die nötigen Informationen für Sie bereit.
Wichtige Grundvoraussetzung für die Teilnahme an email ist - wie bereits erwähnt - der Anschluß des persönlichen Rechners an ein Netzwerk wie z. B. das Internet; entweder via Netzwerkkarte oder per Telefonverbindung zu einem Netzknoten.

Signatures
emails haben am Ende oftmals einen Textblock, der Auskunft über den Sender, seine Institution, Anschrift usw. gibt: die Signature (Signatur).
Signatures enthalten darüberhinaus oft kleine Graffitis aus Buchstaben - lassen Sie sich überraschen!

Service unavailable -
eine email kann nicht zugestellt werden

Immer wieder kommt es vor, daß, eine email nicht zugestellt werden kann. Der Absender bekommt seine mail mit einer Fehlermeldung "Your message was not delivered" zurück. Dies kann mehrere Gründe haben. In der Regel werden nicht zustellbare emails für mehrere Tage in einem Zwischenspeicher aufbewahrt und der zuständige Computer versucht immer wieder, die mail zuzustellen. Erst wenn ein bestimmtes Zeitlimit überschritten ist (unterschiedlich vom Netzwerkadministrator konfigurierbar) kommt die mail als "unzustellbar" an den Absender zurück.
... woher bekommt man eine
email-Adresse... umsonst!

Es gibt mehrere Anbieter von kostenlosen email-Adressen. Man benötigt lediglich einen Netzzugang - z. B. auch aus einem Internet-Cafe - und kann dann mittels WWW-Browser emails lesen und versenden.

und eine Suchmaschine mit riesigem Überblick zu freemailern, Leistungsspektrum etc. bei
- http://www.fepg.net/
- http://www.emailaddresses.com/


... also los!!!


Email Technik

Email-Kommunikation beruht auf den Protokollen SMTP (Simple Mail Transport Protocol) zum Versenden der Mails und POP (Post Office Protocol) bzw. IMAP (Internet Mail Access Protocol) zum Empfangen. Alle Spezifikationen sind in sog. RFC (Request for Comments) festgelegt.


Beim Erstellen bis zum Lesen einer email sind drei Programme beteiligt.
Der sog. Mail User Agent (MAU) ist jenes Programm, mit dem emails gelesen, geschrieben und gespeichert werden - also z. B. Pegasus-Mail, Eudora, Pine oder auch die Mailschnittstelle im Netscape-Browser.

Der MAU reicht die Mail an den Mail Transfer Agent (MTA) weiter; dieser ist für die Übermittlung der email zwischen verschiedenen Systemen zuständig, kümmert sich um die Auswahl des Übertragungsweges und sorgt dafür, daß die email bei Störungen in der sog. Mail Queue zwischengespeichert wird.
Sehr häufig wird als MTA sendmail eingesetzt - über 80% der Mail Server im Internet basieren auf sendmail.

Am Ziel angelangt wird die Mail vom MTA an den Mail Delivery Agent (MDA) übergeben - z. B. durch Anhängen an die Mailbox des Empfängers.

Mailhost Empfänger Mailhost Sender
User schreibt Mail
User liest Mail
per MUA


Email und der Zeichensatz - MIME

Zum Senden von emails wird im Body ein 7-Bit-Zeichensatz verwendet. Dieser umfaßt 128 Zeichen - internationale Sonderzeichen wie ä, ß, è etc. kommen darin nicht vor. Zu diesem Zweck wurde der MIME-Type definiert (Multipurpose Internet Mail Extension).

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