online in4mation gmbh: http:://www.in4mation.de/
aplhabetisches Verzeichnis
in4mation contact
impressum
company informations
in4mation projects

 

 

 

Social Media / soziale Medien

Index: Soziale Medien (Social Media)
Index


Social Media Strategies / Sozial Media Strategien - Erfolgsfaktoren

Der Facebook LIKE Button hat sich zum Erfolgsmesser und Aushängeschild für funktionierende Kundenbetreuung, Transparenz und Verantwortlichkeit entwickelt.
Was sind die Parameter für einen Erfolg auf sozialen Medien Plattformen?

1. Zuhören
Kommunikation ohne Zuhören funktioniert nicht! Und niemand möchte ein Date, mit einem Gegenüber, das nicht Zuhören kann oder das durch Ignoranz gekennzeichnet ist!
Genauso ist es mit der Kommunikation in sozialen Netzwerken.
Social Media ermöglicht es einer Marke/Firma, dem Zielpublikum/ihren Kunden zuzuhören. Man erfährt mehr über das eigene Produkt, die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden und man erhält Informationen über Wettbewerber.

2. EdgeRank
Marken stehen untereinander in Konkurrenz, was die Aufmerksamkeit bei Benutzern sozialer Netzwerke angeht. Damit die Benutzer nicht mit irrelevantem Sales Spam frustriert werden, gibt es z. B. auf Facebook den EdgeRank.
Darunter wird verstanden, welche Inhalte im Newsfeed auftauchen, wenn sich ein Benutzer auf Facebook einlogged.
EdgeRank nutzt verschiedene Parameter, um herauszufinden, was für einen Benutzer wichtig/anziehend ist. Dies wiederum wird als "likeable content" bezeichnet.
Insofern ist es für Marken wichtig, sich auf solche Inhalte zu konzentrieren - dies sind insbesondere Fotos, Videos und kurze, prägnante Texte (hier hat z. B. Twitter mit der Begrenzung auf 140 Zeichen einen "automatischen", technischen Filter).

In EdgeRank wird jedes Item, das in einem NewsFeed auf Facebook auftauch als "Objekt" bezeichnet.
Sobald ein anderer User mit diesem Objekt "interagiert" (kommentiert, LIKE, SHARE etc.) wird ein sog. "Edge" erzeugt.
Ein Edge wiederum besteht aus drei Komponenten:
- Dem "affinity score" zwischen dem Benutzer, der das Item eingestellt hat und dem Benutzer, der darauf reagiert hat. Wer sich also auf Facebook oft mit einem Profil und einem Benutzer beschäftigt, hat einen höheren "affinity score".
- Jedes Edge erhält eine Gewichtung. Ein Kommentar kann mehr Gewicht haben als ein LIKE
- Und ganz offensichtlich spielt der Zeitfaktor eine Rolle. Je älter ein Edle ist, desto weniger wichtig wird es.

3. Engagement
Mit Menschen reden - oder Engagement zeigen? Es gibt einen Unterschied!
Es geht nicht darum, wie bei TV Werbung einen Kanal zum Kunden aufzubauen und zu nutzen - es geht darum einen Dialog zu etablieren, der die Zielgruppe und Kunden involviert. Es geht darum, sich gegenseitig den Ball zuzuspielen und auf diesem Weg einen Dialog über das Produkt zu entfachen - und über alles andere, was die Zielgruppe sonst noch interessiert!

4. Schnelle Reaktion und Antwort
Vor Web 2.0 konnte man unzufriedene Kunden noch leicht hinhalten. Die Reaktion auf Frust oder Kritik war nur der eigenen Taklung unterworfen und man konnte selbst bestimmen, ob und wann welcher Brief als Antwort raus ging.
Im Web 2.0 hat sich dies grundlegend geändert!
Negative Kommentare verbreiten sich blitzschnell über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und YouTube aus.
Der Kunde erwartet eine schnelle Reaktion - die dem Kunden auch zeigt, daß er "gehört" wird. Und gleichzeitig sieht die Öffentlichkeit, daß man Verantwortung zeigt, sich kümmert!
"I'm sorry!" oder "Wir bitten vielmals um Entschuldigung" - eines der mächtigsten Instrumente in sozialen Netzwerk Plattformen!
Und der Hinweis darauf, daß man das Problem in einer privaten Nachricht gerne weiter erörtert ist ein guter Weg, um den Dialog mit dem Kunden zu etablieren.

5. Positives Feedback
In sozialen Netzwerken werden nicht nur Kritik und negative Kommentare geäußert - sondern sehr häufig auch Lob!
Und es ist genauso wichtig, hierauf zu reagieren!
Ein Kunde hat einer Marke/Firma ein Lob ausgesprochen - dies zu ignorieren ist ein fataler Fehler!
Also geht es darum, hierauf schnell zu reagieren!
"thank you" oder "Danke" ist das andere mächtige Instrument in sozialen Netzwerken!

6. Authentizität als Erfolgsfaktor Nummer eins in sozialen Netzwerken
Warum ist Vin Diesel auf Facebook der Schauspieler mit den meisten LIKEs?
Weil er von allen am authentischsten ist! Weil er Bilder von sich und seiner Familie shared und Videos und persönliche Gedanken zeigt.

7. Kostenlose Mehrwerte
Firmen und Marken, die ihrer Zielgruppe und Kunden relevante Mehrwerte bieten schaffen mittel- und langfristig Vertrauen.
Dabei gilt es zwischen Marketing und Mehrwert genau zu unterscheiden!
Ein 10% Rabatt wird als Marketing erlebt werden - 50% Rabatt sind ein echter Mehrwert!
Im B2B Bereich können exklusive Informationen, Zugang zu White papers, Veranstaltungen, Studien und Kontakte solche Mehrwerte sein.
Im B2C Bereich sind großzügige Rabatte, Produktgeschenke, Wettbewerbe, exklusive Eintrittskarten zu Events usw. solche Mehrwerte sein.

8. Es sind die Geschichten!
Erzählen Sie Geschichten! Über Mitarbeiter, Produkte, success stories, Hintergrundinformationen zum Unternehmen usw. Früher hat man dies häufig in Feature Filmen gemacht - heute nutzt man hierfür soziale Netzwerke!

9. Überraschung!
Überraschungen auf sozialen Medien Plattformen sind öffentlich! Und je mehr Freude sie machen - desto schneller werden sie sich verbreiten!
Formulieren Sie ein Ziel - z. B. mehr als 10.000 follower oder mehr als 20.000 LIKES. Und kündigen Sie an, ob und womit sie alle überraschen werden, wenn das Ziel erreicht wird!

10. Sales oder Kollaboration
Würden Sie als Kunde ihrer Marke auf Facebook den LIKE Button klicken?
Es ist ein Unterschied, ob man soziale Netzwerke nutzt, um zu verkaufen oder ob man sie dafür benutzt, es seinen Kunden leicht zu machen, zu kaufen ;-)