W. Schmidt-Sichermann online in4mation



Hypertext Markup Language (HTML)




Inhalt







1. Hypertext

Was ist Hypertext?

Als " Hypertexte" werden solche Texte bezeichnet, wo bestimmte Worte auf andere Textstellen "deuten". Diese speziellen Textstellen nennt man "Verweise" (sie verweisen auf eine andere Quelle), "Referenz" (die jeweilige Textstelle ist durch einen Verweis auf eine andere "referenziert") oder auch "Hyper-Link" (die jeweilige Textstelle ist mit einer anderen verbunden: ge"linkt"). Dadurch wird es möglich, Texte nicht mehr ausschließlich "sequentiell" durchzulesen. Vielmehr ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zu Querverweisen und zu "freier" Recherche usw.

Grundsätze zu "Hypertexten" wurden bereits 1945 publiziert. Aber erst Ende der 80er Jahre konnten kommerzielle Produkte entwickelt werden - Fortschritte im Hard- und Software-Bereich machten es möglich, Benutzeroberflächen zu vertretbaren Kosten zu entwickeln. Ein Meilenstein in dieser Entwicklung waren Beiträge von Ted Nelson.

Im Gegensatz zu herkömmlichen EDV-Anwendungen wie z. B. Datenbanken - sind Hypertexte nicht stapelorientiert. Hypertexte ermöglichen die interaktive Recherche in umfangreichen Textbeständen - sie bauen auf bereits vorhandenen Quellen auf, vernetzen diese miteinander und ergänzen sie ggf.

Besonderheiten von Hypertext

Eine Schwierigkeit bei der Beschreibung von Hypertext in einem ganz normalen Textdokument ist, daß die Möglichkeiten der Hyper-Links nicht darstellbar sind. Hierzu benötigt man ein Hypertext-basierendes Informationssystem und einen Hypertext-Browser.

Gleichwohl sind Hypertexte z. B. aus verschiedenen Online-Hilfen für Software-Produkte bekannt. Bestimmte Schlüsselworte im Hilfetext sind farblich unterlegt und "verweisen" z. B. auf die nähere Erklärung eines Begriffs.

Hypertexte ermöglichen es, "Dokumente" zu erstellen, die

  • auf vorhandene Quellen aufbauen
  • vorhandene Quellen neu miteinander verbinden
  • vorhandene Quellen ergänzen
  • interaktive Recherche "at your fingertip" - indem die "Verweise" (Hypertext-Links) durch einfachen "Mausklick" aufgerufen werden können.
  • Hypertext-Systeme bieten intuitive Schnittstellen für die Benutzer - das Lesen langwieriger Benutzerhandbücher entfällt.

    Hypertext ist eine der einfachsten Techniken, durch Verweise Relationen zwischen unterschiedlichen Textquellen darzustellen. Die Ergänzung dieser Idee durch multimediale Elemente wie Grafik, Musik, Sound, Video und Animation schafft Hypermedia.

    Hypertext - wozu?

    Hypertext eignet sich überall dort

  • wo größere Textmengen verarbeitet und verwaltet werden müssen;
  • wo größere Informationsmengen strukturiert miteinander vernetzt werden müssen;
  • einfache Zugriffsmöglichkeiten auf größere Informationsmengen für mehrere Benutzer nötig sind;
  • neue Informationen auf bereits bestehende Infromationssysteme aufbauen sollen (referenzierte Information);
  • So sind Anwendungen im Büro, der Projektarbeit, Projekt- und Produktinformation (Projekt-timing, Manuals), Schulungsbereich, Bildung (Aus-, Fort- und Weiterbildung), Lernförderung, Konstruktionswesen, inhouse-information-services, online-information-services (Wetter, Produktkatalog, Währungskurse ) usw. denkbar. Gerade für den Bildungsbereich ergeben sich revolutionäre Ansätze:

    Schulungs-, Studien- und Lernmaterialen können online zur Verfügung gestellt werden. Hypertext ermöglich die Referenzierung auf bereits vorhandene Quellen (man muß das Rad nicht jeden Tag neu erfinden), Hypermedia ermöglicht " neues Lernen" durch Integration von Text, Bild, Ton, Video, Animation und Interaktion.

    Hypertext - was braucht man?

    Um Hypertext auf einem lokalen Rechner darstellen zu können benötigt man eine entsprechende Ausstattung im Hard- und Software-Bereich.

    (Dieser Beitrag geht davon aus, daß es sich bei dem lokalen Rechner um einen Personal-Computer handelt, daß die Hypertexte vornehmlich via Datennetz geholt werden (hier speziell Internet und World-Wide-Web) und daß hierfür Windows-fähige Software (z. B. Mosaic oder Netscape) verwendet wird.)

    Grundsätzlich kann man Hypertext auch auf einem standalone-Rechner implementieren. Dann kann ein einzelner Benutzer die Hypertexte anzeigen lassen und kann in - lokal-vorhandenen - Hypertexten recherchieren.

    Interessant wird Hypertext aber erst, wenn der Arbeitsrechner (hier Client) mit einem Datennetzwerk (z. B. Internet) verbunden ist und Hypertexte von unterschiedlichen Servern abfragen kann.

    Als Server - also jener Rechner, der die Hypertext-Informationen zur Verfügung stellt - eignet sich eine Maschine, die mit einem Multi-Tasking- Betriebssystem (z. B. UNIX oder Windows NT) ausgestattet ist (d. h. mehrere Benutzer können gleichzeitig eine Anfrage beim Server starten). Als Client (also jener Rechner, der auf dem lokalen Schreibtisch steht und die abgerufenen Informationen darstellt) eignet sich bereits ein Personal-Computer, der mit MS-Windows ab 3.1x (oder X-Windows auf UNIX-Systemen) läuft und eine Software installiert hat, die Hypertext darstellen kann (z. B. Netscape): diese Software nennt man Browser (weil man damit durch die Hypertexte "blättert").

    2. HTML - ein Überblick

    Was ist HTML?

    HTML steht für Hypertext Markup Language - die Auszeichnungssprache des World-Wide-Web. Dieses World-Wide-Web hat man sich als ein riesiges Netz von Hypertexten (bzw. Hypermedia) vorzustellen; es funktioniert als hypertextbasierendes Informationssystem nach dem Client-Server-Modell. Hierbei hält ein - ständig am Datennetz angeschlossener - Server die Dokumente vor. Diese Dokumente können von Clients via Datennetz abgerufen werden. Damit die Kommunikaiton zwischen dem Client und dem Server funktioniert wird ein spezielles Protokoll ("Format") angewandt: HTML.

    Ein HTML-Dokument besteht im wesentlichen aus Text im Standardformat (ASCII) mit speziell eingefügter HTML-Syntax (sog. HTML-Tags). Diese HTML-Tags stellen Steueranweisungen dar, die den Browser zu einer bestimmte Darstellungs- oder Formatierungsart veranlassen (z. B. Darstellung fett, kursiv oder unterstrichen). HTML wird durch die Standard Generalized Markup Language (SGML) spezifiziert. SGML ist eine Auszeichnungssprache für Texte und Grafiken und somit das Fundament für HTML.

    Seit 1990 wird HTML im World-Wide-Web eingesetzt. Es eignet sich besonders,

  • weil es sich zur Darstellung von Text, Grafiken, Sound, Video interaktive Programme usw. eignet
  • weil es Internet-Dienste wie ftp, telnet, mail, news integriert
  • weil es plattformunabhängig ist (d. h. ein HTML-Dokument läuft auf unterschiedlichen Hardware-Plattformen)
  • weil HTML leicht erlernbar ist
  • Wichtig bei HTML ist, daß HTML nur zur Strukturierung eines Hypertext-Dokumentes dient. Die Darstellung des Dokumentes und seine Formatierung (Schriftgröße, Farbe usw.) wird weitestgehend vom Browser (Client-Software zur Darstellung von Hypertexten) bestimmt - d. h. der Benutzer hat große Freiheiten, sich seinen individuellen Hypertext darstellen zu lassen. Änliches kennt man aus der MS-Windows-Welt, wo man den Desktop individuell gestalten kann.

    Was bietet HTML?

    Ein Dokument im HTML-Formt bietet die Möglichkeit, Hypertexte darzustellen. Damit liefert das Dokument nicht nur die Informationen aus dem vorliegenden Text sondern auch noch Verweise und Referenzen auf Informationen

    Ferner können alle HTML-Dokumente Hypermedia darstellen, d. h. die gespeicherten Informationen können sowohl Texte als auch Grafiken, Audiosequenzen oder Videofilme, Animationen und interaktive Programmbestandteile sein.

    HTML bietet außerdem die Integration anderer Internet-Dienste, d. h. sie können einfach durch HTML-Dokumente aufgerufen werden, indem man einen Verweis auf sie "anklickt". HTML-Dokumente können so auf electronic-mail, ftp-, telnet oder Gopher-Dienste zurückgreifen.

    HTML bietet darüberhinaus die Möglichkeit, Formulare zu gestalten. Diese können dazu verwendet werden, spezifische Daten abzufragen/einzugeben und diese über eine Schnittstelle an ein Programm im Hintergrund zu übergeben. Denkbare Anwendungen sind Anmeldeformulare, Einkauf per Internet, Suchanfragen bei Datenbanken, Überweisungen bei Banken usw. usw.

    Ein typisches HTML-Dokument

    Ein HTML-Dokument besteht im wesentlichen aus zwei Teilen:

    Der HEAD enthält Informationen über das jeweilige Dokument, so z. B. den Dokumententitel; der BODY enthält den eigentlichen Text, also die darzustellene Information.

    Im BODY können außerdem andere HTML-Elemente, die zur Strukturierung der Information dienen enthalten sein. Es lassen sich Überschriften oder Listen generieren, die aber - wir haben es schon gehört - nicht einheitlich formatiert werden, da die Formatierung Aufgabe des Browsers ist (und der läuft auf dem Client).

    Das HTML-Dokument - ein Beispiel

    <HTML>
    <HEAD>
    <TITLE>Titel des Dokumentes - erscheint in der Titelleiste des Browsers</TITLE>
    </HEAD>
    <BODY>
    <H1>Erste Überschrift</H1>
    <P>Dies ist ein Paragraph in einem HTML-Beispieldokument. Beachten Sie, daß der Titel nicht im Dokument erscheint, dafür jedoch die Überschrift.
    </BODY>
    </HTML>

    Die in den eckigen Klammern stehenden Anweisungen sind die "Tags". HTML besitzt sogenannte Beginn-Tags und Ende-Tags. Diese sind in jedem HTML-Dokument sehr eindeutig zu erkennen.

    Um ein Dokument als HTML zu definieren benötigen wir die beiden Tags <HTML> und </HTML>. Das Beginn-Tag <HTML> steht jeweils ganz am Anfang des Dokumentes. Das Ende-Tag </HTML> steht ganz am Ende. Nach demBeginn-HTML-Tag folgt im Beispiel-Dokument der HEAD des Dokumentes, gefolgt vom BODY. Läßt man beispielsweise eines dieser Teile weg, kommt es darauf an, wie "fehlertolerant" der Browser ist - und ob er mit dem Dokument noch etwas "anfangen" kann.

    Das Beispiel-Dokument ist vollständig und beginnt gleich nach dem öffnenden HTML-Tag mit dem Head (diser ist ebenfalls durch die entsprechenden Beginn- und Ende-Tags gekennzeichnet). Der Dokumentenkopf im Beispiel enthält als nur das TITLE-Element. Dieses TITLE-Element ist für die Navigation im WWW zwingend vorgeschrieben. Nach dem Head folgt direkt der BODY -in gewohnter Weise mit entsprechenden Beginn- und Ende-Tags umschlossen. Hier könnten jetzt unzählige weitere HTML-Elemente folgen. Das Beispiel enthält nur eine Überschrift (gekennzeichnet durch <H1>...</H1>), sowie einen Absatz (Paragraphen) gekenntzeichnet durch das P-Tag <P>. Dieses hat kein Ende-Tag. In HTML gibt es einige Elemente, bei denen man kein Ende-Tag braucht. Dies sind z. B. das Paragraph-Tag <P>, das Zeilenumbruch-Tag <BR> und das Linien-Tag <HR>.

    Elemente, die der Browser nicht "versteht" werden "übergangen", indem nur der Inhalt - nicht aber die Formatierung - dargestellt wird.

    Die Namenskonventionen für HTML sieht vor, daß ein Name ein Element oder ein Attribut sein kann. Attribute (beispielsweise fett, kursiv usw.) können auch als Tag aufgefaßt werden. Der Name besteht aus einem Buchstaben, gefolgt von bis zu 71 weiteren Buchstaben, Zahlen, Punkten oder Bindestrichen.

    Elementnamen sind können in Groß- oder Kleinbuchstaben oder gemischten geschrieben werden. <BODY> oder <body> oder <BoDy> - ist alles gleichwertig allerdings hat sich weitgehend "eingebürgert" Namen/Elementnamen in Großbuchstaben zu schreiben.

    Für Sonderzeichen wie z. B. Umlaute usw. (nach dem sog. ISO-Latin-1-Standard) gilt aber, daß diese in HTML durch spezielle Einträge (die auch Groß- und Kleinschreibung unterscheiden) erfolgen.

    Beispielsweise ist ein Eintrag &Uuml; (steht für Ü) etwas anderes als &uuml; (steht für ü).

    Weitere Beispiele sind:

    Um in ein HTML-Dokument erklärende Kommentare einfügen zu können wird der Kommentartext durch die Tags <!-- ...Kommentartext ... --> eingeschlossen. Dieser Kommentartext wird vom Browser ignoriert - also nicht dargestellt.

    Elemente des "Dokumentenkopfes" HEAD

    Der "Kopf" eines HTML-Dokumentes wird mit den beiden Tags <HEAD>...</HEAD> umschlossen. Ein zwingend erforderlicher Eintrag im HEAD eines HTML-Dokumentes ist das sogenannte TITLE-Element. Es gibt den Titel des Dokumentes an und wird - wie alle anderen Elemente im Kopf des Dokumentes - vom Browser als Informationen in der Statuszeile z. B. als Document Title: ..... angezeigt.

    Um ein Dokument im WWW "auffindbar" zu machen wird das ISINDEX-Element verwendet. ISINDEX ist ein einfacher Tag - ohne Ende-Tag. ISINDEX wird als Anweisung in den Kopf eines Dokumentes eingefügt:

    Beispiel:

    <HTML>
    <HEAD>
    <TITLE>Titel des Dokumentes</TITLE>
    <ISINDEX>
    </HEAD>
    :
    :

    Die meisten Browser verfügen allerdings über eine eingebaute Suchfunktion, die diesen Tag überflüssig macht.

    Mit dem LINK-Eintrag wird eine Relation des aktuellen Dokumentes zu einem anderen Objekt definiert. LINK ein einfacher Tag. Meist wird der LINK-Eintrag zur Deklaration der Urheberschaft verwendet:

    Beispiel:

    <LINK REV=made HREF=mailto:schmidt.sichermann@w34u.s.shuttle.de>

    Elemente des "Dokumentenkörpers" BODY

    Zur Darstellung und Übermittlung von Informationen dient der "Dokumentenkörper": BODY. Dieser besteht aus dem eigentlichen Text und weiteren HTML-Elementen:

    beinhalten.

    Überschriften

    Überschriften können in HTML in sechs verschiedenen Überschriftstypen deklariert werden. Sie werden von den Beginn- und Ende-Tags <Hx>...</Hx> eingeschlossen - x steht für eine Nummer von 1 bis 6.

    Neue Zeile

    Eine Zeilenschaltung bzw. eine neue Zeile kann man in HTML dadurch erreichen, daß, man den Tag <BR> einfügt.
    Dann wird in der neuen Zeile begonnen!

    Paragraphen

    Leerzeichen und Zeilenumbrüche sind in HTML ohne Bedeutung! Der Browser stellt nur dar, was als Tag eingefügt ist. Absätze werden als Paragraphen-Tag <P> eingefügt. Der Browser stellt das Paragraphen-Tag als Leerzeile dar.

    Das Paragraphen-Tag <P> besitzt nur ein Begin-Tag. Prinzipiell ist es kein Fehler auch das entsprechende Ende-Tag zu schreiben - die Wirkung ist gleich Null. (Also warum mehr Arbeit als nötig?).

    Aufzählungen und sog. Listen

    Eines der wichtigsten HTML-Elemente ist die Liste; es gibt in HTML verschiedene Listenarten:

    1. Numerierte (geordnete) Listen
    2. nichtnumerierte (ungeordnete) Listen
    3. Menülisten
    4. Verzeichnislisten
    5. Glossare

    Numerierte (geordnete) Listen

    Numerierte Listen dienen zur Auflistung mehrzeiliger Absätze. Diese können als Inhaltsverzeichnis, Arbeitsanweisung usw. auftreten. Eine numerierte Liste wird durch die Tags <OL>...</OL> gekennzeichnet, die einzelnen Items werden durch <LI>...</LI> umschlossen - LI steht für LIST ITEM. Eine numerierte Liste ist wie folgt aufgebaut:

    <OL>
    <LI>Dies ist das erste Item,
    <LI>Dies das zweite
    <LI>Dies das dritte
    </OL>

    Das Beispiel wird durch den Browser so dargestellt:

    1. Dies ist das erste Item
    2. Dies das zweite
    3. Die das dritte

    Nichtnumerierte (ungeordnete) Liste

    Analog zur numerierten Liste funktioniert die nichtnumerierte in HTML. Der Unterschied zwischen der numerierten und nichtnumerierten Liste besteht darin, daß sie durch die Tags <UL>...</UL> eingeschlossen ist und dazwischen entsprechende List items besitzt. Beispiel:

    <UL>
    <LI>Dies ist das erste Item.
    <LI>Dies das zweite
    <LI>Dies der dritte
    </UL>

    Das Beispiel wird durch den Browser so dargestellt:

    Menülisten

    Menülisten enthalten meist nur ein Item je Zeile. Eine Menüliste wird durch die Items <MENU>...</MENU> gekennzeichnet. Ein Beispiel soll den Aufbau einer Menüliste:

    <MENU>
    <LI>Dies ist der erste Menueintrag
    <LI>Dies der zweite
    <LI>Dies der dritte
    </MENU>

    Das Beispiel wird durch den Browser so dargestellt:

  • Dies ist der erste Menueintrag
  • Dies der zweite
  • Die der dritte
  • Verzeichnislisten

    Verzeichnislisten sind für sehr kurze Einträge (typerscherweise weniger als zwanzig Zeichen lang). Browser sollen die Einträge spaltenweise anzeigen. Eine Verzeichnisliste wird von den Tags <DIR>...</DIR> eingeschlossen. Ein Beispiel für den Aufbau einer Verzeichnisliste:

    <DIR>
    <LI>A-H<LI>I-M
    <LI>N-R<LI>S-Z
    </DIR>

    Das Beispiel wird durch den Browser so dargestellt:


  • A-H
  • I-M
  • N-R
  • S-Z
  • Glossare

    Glossare sind die aufwendigsten Listen, die man in HTML erzeugen kann.

    Glossare werden durch die Tags

    Bei den Glossaren müssen die jeweiligen Beginn- und Ende- Tags gesetzt werden! Ein Beispiel für eine Glossar-Liste:

    Beispiel:
    <DL>
    <DT>HTML
    <DD>Hypertext-Markup-Language
    <DT>HTTP
    <DD>Hypertext-Transport-Protocol
    <DT>telnet
    <DD>terminal-emulation
    </DL>

    Das Beispiel wird durch den Browser so dargestellt:

    HTML
    Hypertext-Markup-Language
    HTTP
    Hypertext-Transport-Protocol
    telnet
    terminal emulation

    Formatierter Text

    HTML bietet Möglichkeiten, Text in gestalteter Form zu implementieren. HTML 2.0 läßt keine Tabellendefinitionen zu. Über einen Umweg kann man den formatierten Text als Tabelle darstellen:

    mit den Tags <PRE>...</PRE> wird der entsprechende Textabschnitt umschlossen (deklariert) und dann vom Browser in der vorformatierten Form dargestellt. Ein Beispiel für vorformatierten Text:

    1	2	3
    4	5	6
    

    Adressen

    Adressen, Signaturen usw. können besonders dargestellt werden indem sie von den HTML-Tags &'60;ADDRESS>...<&'47;ADDRESS> deklariert werden. Ein Beispiel:

    Beispiel:
    :
    <ADDRESS>
    Wolfgang Schmidt-Sichermann
    c/o RUS Allmandring 30
    70550 Stuttgart
    </ADDRESS>
    :

    Der Browser stellt dies so dar:

    Wolfgang Schmidt-Sichermann
    c/o RUS Allmandring 30
    70550 Stuttgart

    Zitate

    Die Darstellungsart eines Zitates in HTML wird mit den Tags <BLOCKQUOTE>...</BLOCKQUOTE> deklariert (geeignet für lange Zitate). Mit Hilfe der Tags <CITE>...</CITE> deklariert man kürzere Zitate. Ein Beispiel:

    Beispiel:
    &alt;CITE>
    <P>"Never touch a running system!"
    </CITE>

    Der Browser stellt dies so dar:

    "Never touch a running system!"

    Logische Styles

    HTML bietet noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, Text zu formatieren.

    Bilder: Inline-Images

    HTML bietet die Möglichkeit, in Dokumente Bilder oder Graphiken einzubinden. Graphiken und Bilder innerhalb eines Dokumentes werden Inline-Images genannt. Damit Bilder lesbar sind sollten sie in den Formaten GIF, XBM oder JPG vorliegen. Eingelesen werden diese Bilder durch ein entsprechendes Image-Tag, mit folgender Syntax:

    <IMG SRC="dateiname" ALIGN="ausrichtung" ALT="alternativtext">

    Ausrichtung kann folgende Werte annehmen (bezogen auf den unteren Bildrand):

    Voreinstellung ist BOTTOM.

    Anker und Links

    Ein Link kann das aktuelle Dokument mit anderen Objekten verbinden. Hierzu wird im aktuellen Dokument eine Textstelle definiert, die durch Anklicken den Verweis aktiviert. Diese Textstelle wird Anker genannt. Ein Anker wird von den Tags <A> bzw. </A> umschlossen. Durch das Anklicken eines solchen Ankers wird ein entsprechender UNIFORM RESSOURCE LOCATOR (URL) "aufgerufen". Die Syntax für einen Anker:


    <A HREF="URL" >ankertext</A>
    Der URL gibt das "Sprungziel" an (also ein anderes Dokument, eine Textstelle im eigenen oder fremden Dokument, eine Graphik usw.)

    Stellt der URL ein "Sprungziel" im eigenen oder einem anderen HTML-Dokument dar, so muß das "Sprungziel" gekennzeichnet werden. Diese Kennzeichnung nennt man named anchor mit der Syntaxt :

    <A NAME="named anchor">text</A>

    Der named anchor wird im Text gesondert dargestellt.

    UNIFORM RESSOURCE LOCATOR: URL

    URL steht für Uniform Ressource Locator. Ein URL bezeichnet nicht nur eine Datei, sondern auch den Computer, auf dem diese Ressource zu finden ist. URL´s können "Zeiger" auf andere HTML-Dokumente, Bild-Dateien, MPEG-Videodateien, Audiodateien oder sogar die Ergebnisse beispielsweise einer Archie-Suchanfrage sein.

    Das URL-Konzept ist simpel. Im Internet kann jede Ressource durch eine URL-Adresse beschrieben werden. Die allgemeine Syntax der URL-Adresse lautet:


    <dienst>://<host>/<pfad>/<datei>

    Es gibt verschiedene Dienste im Internet:

    Datei-URL:

    Datei-URL bezieht sich auf den Internet-Dienst FTP (File Transfer Protocol). Mit Hilfe dieser URL kann man solche Dateien irgendwo im Internet zugreifen, deren Rechner den fpt-Dienst anbietet. An der allgemeinen URL-Adresse ändert sich nichts - es wird lediglich anstelle von dienst ftp heißen. Allgemein:


    ftp://<host>/<pfad>/<datei>

    Gopher-URL:

    Gopher ist ein weiterer Internet-(Informations)-Dienst. Die URL-Syntax ist:

    gopher://<host>:<port>/<typ>:<pfad>

    Das Startmenü eines Gophers ist i.d.R. als Typ 01 definiert. Dazu sind keine weiteren Pfadangaben erforderlich. Einige Gopher sind allerdings nur über bestimmte Ports zu erreichen. Die Regel ist der Port Nr. 70; falls Sie allerdings wissen, daß der Port ein anderer ist als der Standard-Port, dann müssen Sie diesen in der URL-Adresse mit angeben. Ansonsten wird der Standard-Port angenommen. I. d. Regel verwendet man solche Gophers, die per Mausklick "gelinkt" sind.

    HTTP-URL´s:

    Die interessantesten URL's für das WWW sind die HTTP-URL´s. HTTP steht für Hypertext Transport Protocoll. Auf HTTP-Servern (WWW-Server) befinden sich Hypertext-Dokumente, die ihrerseits wieder URL´s enthalten können. Die Syntax:


    http://<host>/<pfad>;/<datei>

    unvollständige URL´s:

    Wenn Sie aus einem HTML-Dokument auf ein anderes verweisen wollen und beide liegen auf dem gleichen Server, genügt die Angabe des Pfad- und Dateinamens als URL. Solche URL´s werden unvollständige URL´s genannt.


    Formulare

    HTML bietet die Möglichkeit, Formulare aufzubauen. Damit wird man in die Lage versetzt, bestimmte Informationen zu sammeln, Überflüssiges wegzulassen. Denkbare Anwendungen sind Datenbank-Recherchen, Anmeldungen zu Veranstaltungen, Bestellung per Datennetz usw. usw.

    Bei der Formulardefinition werden Felder definiert, die Benutzereingaben ermöglichen (INPUT-Felder für Text, Checkboxen, Radioboxen usw.). Diese werden als Name-Werte-Paar zum Server übergeben. Dort wird ein Programm gestartet, das Ergebnisse liefert, die ihrerseits wieder an den Benutzer zurückgegeben werden - in HTML! Die hierfür definierte Schnittstelle heißt Common Gateway Interface (CGI).

    Ein solches Programm (Skript) kann in jeder Sprache geschrieben werden, die ein ausfürbares (executeable) File erzeugen kann, z. B. Shell-Skript, C, C++ oder Perl.

    Das entsprechende HTML-Dokument sieht auf dem ersten Blick genauso aus, wie jedes andere. Die Formulardeklaration in einem HTML-Dokument geschieht durch die beiden Tags <FORM>...</FORM>.

    Nach dem öffnenden Tag erfolgt zunächst die Angabe des CGI-Skriptes mit Hilfe des URL. Das so adressierte Skript kann die per Formular übermittelten u Daten verarbeiten. Jetzt folgen Eingabe- und Auswahlfelder, einzeilige Eingabetexte oder sogar Textabschnitte. Ein Eingabefeld wir so definiert:


    <INPUT TYPE="typ" NAME="name" VALUE="default" ...>

    Ein Eingabefeld kann als Button, Checkbox, Radiobox oder Textbox realisiert werden. Dies wird unter typ angegeben. Die Einstellung "TEXT" ist hierbei Voreinstellung. Mit Hilfe des Attributes NAME läßt sich einem Eingabefeld ein Namen zuweisen. VALUE gibt den Defaultwert an, den der User akzeptieren oder überschreiben kann.

    Beispiel für den Aufbau eines HTML-Formulars:

    Beispiel:
    :
    <FORM ACTION="http://www.fh-fpl.de&47;cgi-bin/example-cgi">
    <INPUT NAME="input1" VALUE="default">
    <INPUT TYPE="checkbox" NAME="button1" VALUE="on" CHECKED>
    </FORM>
    :

    Das Formular wird so dargestellt:







    Beispiel: Sourcecode:

    Literatur

    Russ Jones und Adrian Nye
    HTML und das World Wide Web
    O'Reilly, Bonn 1995
    <H3> Literatur</H3>
    <DL>
    <DT>Russ Jones und Adrian Nye
    <DD>HTML und das World Wide Web
    <DD>O'Reilly, Bonn 1995
    </DL>
    




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